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Wie der Name schon sagt, ist das hervorstechendste Merkmal von Miniaturlagern ihre extrem geringe Größe. Sie sind für Geräte mit extrem begrenztem Platzangebot konzipiert, in die Lager in Standardgröße nicht passen.
Stellen Sie sich vor, sie sind normalerweise viel kleiner als die Schrauben, die Sie normalerweise sehen, einige haben sogar die Größe eines Hirsekorns.
Genauer gesagt gibt es keine allgemein einheitliche, starre numerische Grenze dafür, was ein „Miniatur“-Lager ausmacht. Bei verschiedenen Herstellern und Branchen kann es zu geringfügigen Abweichungen kommen.
In der Lagerindustrie werden jedoch üblicherweise Lager klassifiziert, deren Außenringdurchmesser (die Breite des äußersten Rings des gesamten Lagers) kleiner als ein bestimmter spezifischer Wert ist Miniaturlager . Obwohl dieser konkrete Wert nicht als konkrete Zahl angegeben wird, ist er relativ gering.
Innerhalb dieser Kategorie werden sie basierend auf der tatsächlichen Größe manchmal weiter in „Miniatur“, „Ultraminiatur“ oder „extrem kleine“ Güteklassen unterteilt.
Um Ihnen eine Vorstellung zu geben, können wir einige Alltagsgegenstände als Analogien verwenden (beachten Sie, dass es sich hierbei um Analogien und nicht um genaue Abmessungen handelt):
Einige Miniaturlager haben etwa die Größe einer Mungbohne oder eines kleinen Knopfes.
Kleinere Modelle können etwa die Größe eines Reiskorns oder die Dicke einer Bleistiftmine haben.
Die kleinsten Ultraminiaturlager haben tatsächlich die gleiche Größe wie ein Hirsekorn oder ein feines Sandkorn, unglaublich empfindlich.
Extrem hohe Präzisionsanforderungen: Aufgrund ihrer geringen Größe werden alle Herstellungsfehler (z. B. Unrundheit der Innen- und Außenringe, geringfügige Unterschiede in der Größe der Kugeln oder Rollen im Inneren oder geringfügige Fehlausrichtung während der Montage) vergrößert. Selbst eine geringfügige Unvollkommenheit kann dazu führen, dass sich das Lager ungleichmäßig dreht, Geräusche erzeugt oder sogar festsitzt. Daher erfordern Miniaturlager eine viel höhere Fertigungspräzision als Lager in Standardgröße.
Empfindlichere innere Komponenten: Auch die Kugeln oder Rollen im Inneren werden extrem klein und erscheinen mit bloßem Auge als winzige Punkte oder feine Nadeln. Auch der Käfig (der kleine Rahmen, der die Kugeln trennt) ist sehr dünn und filigran gefertigt.
Der Größenbereich von Miniaturlagern bestimmt direkt, in welchen Gerätetypen sie verwendet werden können:
Relativ größere Miniaturlager (z. B. ähnlich groß wie ein kleiner Knopf): können in kleinen Motoren (z. B. in einigen Spielzeugen und kleinen Ventilatoren) und Bürogeräten (Papiervorschubmechanismen von Druckern) verwendet werden.
Mittelgroße Miniaturlager (z. B. in der Größe eines Reiskorns): werden häufig in Präzisionsinstrumenten (Fokussiermechanismen von Mikroskopen), Spindelmotoren für Computerfestplatten und Präzisionselektrowerkzeugen (Zahnhandstücke) verwendet.
Ultraminiaturlager (in der Größe einem Hirse- oder Sandkorn ähnlich): werden häufig in präzisesten Anwendungen eingesetzt, beispielsweise in optischen Miniaturgeräten, im Herzen hochempfindlicher Sensoren, in bestimmten medizinischen Miniaturtestgeräten oder in extrem kompakten Miniaturmotoren.